Unsere Satzung

Satzung für den “Verein der Ehemaligen und Freunde des Deutsch-französischen Studienzyklus des Institut d’études politiques de Paris und des Fachbereichs Politische Wissenschaft der Freien Universität Berlin – Gerhard Kiersch Verein”

(Gültige Fassung vom 18.November 1995, verändert nach der Mitgliederversammlung vom 18. November 2017 )

Artikel 1 – Name, Rechtsform, Sitz des Vereins

 

(1) Der Verein führt den Namen „Verein der Ehemaligen und Freunde des Deutsch-französischen

Studienzyklus des Institut d‘études politiques de Paris und des Fachbereichs Politische Wissenschaft der Freien Universität Berlin – Gerhard Kiersch Verein“, im Angedenken an den verstorbenen Initiator des Studienzyklus, den langjährigen Professor am Fachbereich Politische Wissenschaft der FU Berlin und

zugleich „Chevalier de l’Ordre national du mérite“.

 

(2) Er führt die Kurzbezeichnung „Association Gerhard Kiersch Verein (AGKV)“.

 

(3) Der Verein steht unter der Schirmherrschaft der beiden Ehrenpräsidenten Herrn Serge BOIDEVAIX und Herrn Hans-Dietrich GENSCHER (†).

 

(4) Der Verein ist in das Vereinsregister eingetragen. Dem Vereinsnamen kann der Zusatz „e.V.“ zugefügt werden.

 

(5) Der Sitz des Vereins ist Berlin.

 

 

Artikel 2 – Zweck und Aufgaben

 

(1)Zweck des Vereins ist die Förderung der deutsch-französischen Zusammenarbeit im Rahmen der europäischen Integration, insbesondere die Unterstützung der deutsch-französischen Studiengänge zwischen dem Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin und Sciences Po Paris sowie der École des hautes études commerciales Paris (HEC).

 

Der Vereinszweck wird erfüllt durch:

        die Präsentation des Deutsch-Französischen Studienzyklus in der Öffentlichkeit,

        die Organisation von Vorträgen und Tagungen zur Verbesserung des Kontaktes zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Deutsch-Französischen Studienzyklus, den Ehemaligen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft,

        die Förderung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Vermittlung von Praktikumsplätzen, die praxisnahe Mitgestaltung des Studienganges sowie durch materielle Hilfen,

        die Herausgabe eines Rundbriefes mit Nachrichten aus dem Programm und dem Verein,

        die Herausgabe einer Veröffentlichungsreihe für herausragende Arbeiten aus dem Programm und dem Verein.

 

(2)   Der Verein versteht sich aufgrund seiner Zielsetzung als wesentlich „transnational“. Er fördert die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen den deutschen und französischen Ehemaligen und Freunden der Deutsch-Französischen Studiengänge.

 

(3)   Der Verein ist überparteilich und überkonfessionell. 

 

(4)   Arbeitssprachen des Vereins sind Deutsch und Französisch.

 

 

Artikel 3 – Gemeinnützigkeit

 

 

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Ziele im Sinne des Abschnittes “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung, er verfolgt in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(2) Der Verein ist selbstlos und gemeinnützig tätig. Mittel des Vereins dürfen ausschließlich für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

 

Artikel 4 – Mitglieder

 

(1)     Die Mitgliedschaft können erlangen:

 

a)     Aktuelle und ehemalige Studierende der Deutsch-Französischen Studiengänge (Bachelor und Master) zwischen dem Institut d‘Etudes Politiques de Paris (Sciences Po) und dem Otto-SuhrInstitut für Politische Wissenschaft der Freien Universität Berlin.

b)    Ehemalige Studierende des Deutsch-Französischen Austauschprogramms zwischen dem Institut d‘Etudes Politiques de Paris (Sciences Po) und dem Otto-Suhr-Institut für Politische Wissenschaft der Freien Universität Berlin (Vereinbarung zwischen dem IEP Paris und dem Fachbereich Politische Wissenschaft der Freien Universität Berlin aus dem Jahre 1984).

c)     Aktuelle und ehemalige Studierende der Deutsch-Französischen Studiengänge zwischen der École des hautes études commerciales (HEC) Paris und Otto-Suhr-Institut für Politische Wissenschaft der Freien Universität Berlin.

d)    sowie alle natürlichen und juristischen Personen, die sich für den Vereinszweck einsetzen.

 

(2)     Der Verein setzt sich zusammen aus: a) ordentlichen Mitgliedern und b) Ehrenmitgliedern.

 

a)              Ordentliche Mitglieder sind Mitglieder nach Artikel 4 (1) dieser Satzung. Sie erwerben die Mitgliedschaft durch eine schriftliche Beitrittserklärung und die Entrichtung der Mitgliedsbeiträge.

 

b)             Ehrenmitglieder sind natürliche oder juristische Personen, die sich in besonderer Weise um den Verein verdient gemacht haben, sowie die Mitglieder des Beirats für die Dauer ihres Mandats. Sie sind von der Zahlung der Mitgliedsbeiträge befreit. Die Ehrenmitglieder werden von der  Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes berufen. 

 

 

 

 

Artikel 5 – Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft in beiden Vereinen endet durch:

 

        schriftliche Austrittserklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt kann nur zum Ende eines Kalenderjahres erklärt werden;

        bei natürlichen Personen durch Tod und bei juristischen Personen durch Auflösung ;

        Ausschluss aus dem Verein durch den Vorstand bei Nichtzahlung des Mitgliedsbeitrages und durch die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes bei vereinsschädigendem Verhalten.

 

 

Artikel 6 – Beiträge und Spenden

 

(1) Die Einnahmen des Vereins bestehen unter anderem aus:

 

            den Mitgliedsbeiträgen,

            Spenden und Zuwendungen,

            Förderbeiträgen.

 

(2) Der Jahresbeitrag für Mitglieder und Fördermitglieder wird von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes beschlossen. Ebenso beschließt die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes Ermäßigungsbestände und einen ermäßigten Beitragssatz.

 

(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

 

Artikel 7 – Vorstand

 

(1) Der Vorstand besteht aus sechs bis acht Personen. Die deutsche und die französische Seite sollen möglichst paritätisch vertreten sein, jedoch mit jeweils mindestens zwei Personen. Es wird danach definiert, wo das betreffende Mitglied seinen Lebens- oder Arbeits- oder Ausbildungsschwerpunkt hat, aber nicht nach der Staatsangehörigkeit. Den Vorstand im Sinne des § 26 BGB bilden der/die Vorsitzende und der/die stellvertretende Vorsitzende. Sie sind einzeln zur Vertretung des Vereins berechtigt. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand übt wie die Mitglieder des Vereins seine Tätigkeit ehrenamtlich aus.

 

(2) Der Vorstand wählt aus seiner Mitte:

 

            eine(n) Vorsitzende(n),

            eine(n) stellvertretende(n) Vorsitzende(n),

            eine(n) Kassenwart(in).

 

(3)           Der Vorstand tritt mindestens dreimal pro Jahr zu einer Sitzung zusammen. Er wird vom/von der Vorstandsvorsitzenden oder auf Vorschlag mindestens eines Drittels der Vorstandsmitglieder schriftlich einberufen. Die gerichtliche und außergerichtliche Vertretung des Vereins obliegt dem/der Vorsitzenden und dem/der stellvertretenden Vorsitzenden jeweils in Form von Alleinvertretung.

 

(4)           Der Vorstand beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden oder vertretenen Mitglieder, wobei jedes anwesende Mitglied nur ein nichtanwesendes Mitglied vertreten kann. Die Vertretung muss dem/der Vorsitzenden schriftlich angezeigt werden. Bei eventueller Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/r Vorsitzenden.  

 

Artikel 8 – Mitgliederversammlung

 

(1)           Die Mitgliederversammlung umfasst alle Mitglieder des Vereins. Sie tritt mindestens einmal im Jahr zusammen. Der Ort ist vom Vorstand zu bestimmen, vorzugsweise wird abwechselnd in Berlin und Paris getagt. Der Vorstand beruft die Mitgliederversammlung schriftlich mit einer Frist von vier Wochen und unter Bekanntgabe der Tagesordnung ein. Der/die Vorstandsvorsitzende oder ein anderes Vorstandsmitglied leitet die Mitgliederversammlung.

 

(2)           Die Mitgliederversammlung beschließt die Satzung und Satzungsänderungen, wählt den Vorstand, bis zu drei Rechnungsprüfer(innen) und auf Vorschlag des Vorstandes den Beirat und die Ehrenmitglieder. Sie beschließt über die Höhe der Beiträge für Mitglieder und Förderer, nimmt das vom Vorstand vorgeschlagene Arbeitsprogramm und Budget an, genehmigt den vom Vorstandsvorsitzenden vorgelegten Jahresbericht über das abgelaufene Geschäftsjahr, entscheidet über die Entlastung des Vorstandes und stellt den Jahresabschluß fest. Sie beschließt die Einsetzung von Arbeitsgruppen.

 

(3)           Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Viertel der ordentlichen Mitglieder anwesend ist oder mit übertragener Stimme vertreten wird. Bei der Abstimmung hat jedes anwesende oder schriftlich vertretene ordentliche Mitglied eine Stimme. Abwesende Mitglieder können mit schriftlicher Mitteilung an den Vorstand ihre Stimme auf ein persönlich benanntes Mitglied übertragen. Anwesende Mitglieder können je ein weiteres Mitglied vertreten. Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit nichts anderes bestimmt ist.

 

(4)           Auf Vorschlag des/der Vorsitzenden des Vorstands oder eines Viertels seiner Mitglieder oder eines Viertels der ordentlichen Mitglieder kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung innerhalb von zwei Wochen schriftlich einberufen werden.

 

(5)           Über den Verlauf von Mitgliederversammlungen sind Protokolle zu führen. Der/die Schriftführer(in) wird vom/von der Versammlungsleiter(in) bestimmt. Das Protokoll ist vom/von der

Versammlungsleiter(in) und vom/von der Schriftführer(in) zu unterzeich nen.

 

Artikel 9 – Geschäftsordnung

 

Der Vorstand kann mit Zustimmung der Mitgliederversammlung eine Geschäftsordnung erlassen, mit der die Modalitäten der Verwaltung des Vereins festgelegt werden.

 

 

Artikel 10 – Satzungsänderungen

 

Satzungsänderungen werden auf Vorschlag des Vorstandes oder der Mitgliederversammlung von der Mitgliederversammlung beschlossen und bedürfen der Zustimmung einer Mehrheit von drei Vierteln der in der Mitgliederversammlung anwesenden oder vertretenen Mitglieder. Zwischen dem Vorschlag und der Entscheidung der Mitgliederversammlung über eine Satzungsänderung ist eine Frist von mindestens einem Monat einzuhalten.

 

Artikel 11 – Auflösung des Vereins

 

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung und mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden oder vertretenen Mitglieder erfolgen. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vereinsvermögen nach Erfüllung aller Verbindlichkeiten an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für deutsch-französische Studentenhilfe.